Flamingo 2006 / Tangent

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Beim „Flamingo 2006“ handelt es sich um einen Thermik- und Hangsegler des deutschen Produzenten TANGENT, welcher ab dem Jahre 2006 produziert wurde. Neben der reinen Seglerversion „2006“ wurde auch eine Version mit Elektroantrieb vertrieben („2006E“). Das Modell ist das Nachfolgemodell des „Flamingo 2001“, der im Jahre 1996 erschienen ist und als Hauptunterschied zum Nachfolger „2006“ noch mit Störklappen ausgestattet und von MULTIPLEX hergestellt wurde. Das Weglassen der Störklappen begründet der Hersteller einerseits mit einer Optimierung der Gewichtsverhältnisse und andererseits damit, dass für ein Modell dieser Größe eine Butterfly-Stellung von Querrruder und Wölbklappen ausreichend wäre.

Zur Firmengeschichte von TANGENT und GRAUPNER

Die Wurzeln der Firma TANGENT reichen zurück bis ins Jahr 1981, als das Unternehmen Flugmodellbau BÄR durch Firmenchef Dieter Bär gegründet wurde. 1991 wurde das Unternehmen in die TANGENT-Modelltechnik GmbH umgewandelt. Im Jahre 2001 wurde die Produktion um eine weitere Sparte erweitert und die TANGENT-Composite gegründet, diese produzierte PKW-Innenausbauteile u.a. für den renommierten Hersteller BINZ, welcher u.a. Fahrzeuge für den Einsatz im Rettungsdienst modifiziert).
2005 erfolgte die Herauslösung der gesamten – bisher als MULTIPLEX vertriebenen – Seglermodelle, diese wurden nun unter der neuen Eigenmarke TANGENT produziert und vertrieben. Im Jahre 2008 wurde die TANGENT-Modelltechnik GmbH zu 100% von der Firma GRAUPNER übernommen, die gesamte Produktion nach Kircheim zu GRAUPNER verlagert. Der Firmengründer Dieter Bär war in den Jahren von 2008 bis 2012 bei GRAUPNER beschäftigt und für die Entwicklung der Tangent-Modelle zuständig.

Ende Februar 2013 meldete GRAUPNER nach 83-jähriger Firmengeschichte Insolvenz an, das Unternehmen zählte neben MÄRKLIN als „Ur-Gestein“ des Modellbaus und erreichte in der Vergangenheit Jahresumsätze von ca. 40 Mio Euro. Doch Umsatz ist nicht gleich Gewinn. Zudem wurden die Konkurrenz aus Fernost und der online-Handel immer stärker. Weiters wurde der Technologiewandel im Bereich Fernsteueranlagen im Jahre 2007 (Wechsel vom analogen Kurzwellen-Funksignal zur digitalen 2,4 Ghz-Technik) vom damaligen Seniorchef Hans Graupner verschlafen, andere Hersteller waren hier bereits Monate voraus. Und als man erkannte, dass an der neuen 2,4GHz-Technik kein Weg vorbeiführte, wurde dann zu allem Übel auch noch ein chinesischer Produzent an Land gezogen, der offenbar mit der Technik überfordert war und so wurden unzählige mangelhafte Sender-Anlagen ausgeliefert. Den Schaden hatten im Anschluss dann die Modellflug-Piloten. In 2 Jahren sank der Jahresumsatz von GRAUPNER von 40 Mio auf 29 Mio Euro. Im Jahre 2011 waren die ersten Kündigungen unausweichlich, 40 der 160 Beschäftigten verloren Ihren Arbeitsplatz, das „Gesundschrumpfen“ im Zuge des Insolvenzantrages bedeutete schlussendlich, dass nur mehr 38 Arbeitsplätze erhalten blieben. Um GRAUPNER am Leben zu erhalten wurde ein Investor gesucht, die koreanische Firma SJ Inc. erklärte sich mit der Übernahme einverstanden, allerdings nur dann, wenn alle bisher Beschäftigten von einer sogenannten Transfergesellschaft übernommen bzw. eingestellt werden (was dann auch geschah). Der bisherige Firmensitz in Kirchheim (D) soll bestehen bleiben und Standort für Entwicklung und Service sein, die Firma GRAUPNER dann ab sofort als reines Handelsunternehmen fortgeführt werden.

Am 16.4.2013 wurde der Herauslösung der TANGENT-Linie aus der GRAUPNER-Insolvenzmasse zugestimmt, es soll nun unter TANGENT – MODELLTECHNIK mit Sitz in Unterlenningen (D) weitergeführt werden und nach eigenen Angaben schon bald dem Markt wieder mit TANGENT-Modellen versorgen, auch neue Modelle sind in Planung. Dieter Bär fungiert dabei als technischer Leiter sowie in den Bereichen Entwicklung und Produktmanagement. Auch eine eigene Flugschule wurde von Dieter Bär bereits ins Leben gerufen, bei TANGENT – EVENT handelt es sich um einen Geschäftsbereich der Firma TANGENT-MODELLTECHNIK.

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Wie ich zum „Flamingo“ gekommen bin

Also im übertragenen Sinne könnte man sagen „Er ist mir einfach zugeflogen….“. An einem Sonntagnachmittag erschien ein Mann bei uns am Vereinsflugplatz, welcher uns mitteilte, dass er gerne den „Flamingo“ incl. umfangreichem Zubehör wie z.B. Graupner-Ladegerät, Futaba-Sender, Gummi-Hochstartleine und jeder Menge an Klein- und Baumaterialien, verkaufen würde. Der Segler war in einem sehr guten Zustand und hatte ausser einer kleineren Rumpf-Beschädigung im Bereich der Kabinenhaube sowie einen sehr kleinen länglichen Riss auf der Rumfp-Aussenseite so gut wie keine Mängel, mehr als 10-15 Flüge hatte dieser Segler garantiert nicht absolviert. Einziger Nachteil (dafür ein Vorteil bei den Kaufverhandlungen) : der Segler war weder mit einem Motor noch mit einer Schleppkupplung dafür aber mit einem Hochstarthaken an der Rumpfunterseite ausgerüstet. Es waren 6 Servos, die Empfängerstrom-Versorgung incl. Ein-Aus-Schalter und Ladekabel sowie ein 7-Kanal-FASST-2,4Ghz-Empfänger von FUTABA an Bord. Apropos Gummi-Hochstartleine: mir schwebt da bereits etwas vor:
Wir haben einige Flächenmodelle mit Spannweiten unter 50cm am Platz, ob die wohl…??? 🙂

Jetzt hatte ich zwar bereits ein paar Tage in Innsbruck einen wunderschönen Segler gekauft, habe mich aber spontan entschlossen, den Flamingo zusätzlich zu kaufen und mich mit ihm zusammen einem (für mich) neuen Metier des Segelfluges zu widmen: dem sogenannten F-Schlepp (Flugzeug-Schlepp), bei welchem ein Flugzeug den Segler mittels Schleppseil in die Höhe zieht.

Das Modell

Der Rumpf des „Flamingo 2006″ist komplett aus GFK gefertigt, die Tragflächen haben einen Styropor-Kern, sind mit Abachi-Holz beplankt und mit einer Polyesterfolie überzogen. Vom Holmbereich bis zum Randbogen ist auf der Ober- und auch auf der Unterseite ein Carbongurt eingearbeitet. Seiten- und Höhenruder sind als T-Leitwerk konzipiert, das Höhenruder ist profiliert und als Pendelleitwerk konstruiert. Aufgrund der carbonverstärkten Tragflächen eignet sich das Modell für gemäßigten Kunstflug mit runden Figuren, nicht aber für rasante Abstiege oder „harte“ Kunstflugmanöver mit engeren Radien. Am wohlsten fühlt sich der Flamingo jedoch bei Hang- und Thermikflügen.

Zunächst wurde der Empfänger-Akku (5 Stück NiMh-Akkus mit je 1,2V und 3800mAh) in mühevoller Kleinarbeit aus der Rumpfspitze entfernt. Mühevoll deswegen, weil der Vorbesitzer es zwar gut gemeint aber schlecht getroffen hat: er hat den Hohlraum zwischen Akku und Rump einfach mit PU-Schaum (auch PUR- oder Montageschaum) ausgefüllt. Nun hat Polyurethan zwar den Vorteil dass es leicht ist und als schwerentflammbar eingestuft ist, im Modellbau angewendet aber den Nachteil, dass es sich im Volumen bis zum Aushärten um das ca. 5 – 8-fache ausdehnt. Wer dies beim Ausschäumen nicht berücksichtigt, darf sich relativ bald über 2 getrennte Rumpfhälften freuen.

Danach habe ich die Reparatur der 2 kleinen Beschädigungen erledigt und diese mit Glasgewebeband und Epoxidharz verstärkt, eine weitere Ausdehnung der Risse wird so verhindert.

Da ich den Segler ja vorerst nur im F-Schlepp verwenden möchte, musste ich noch eine Schleppkupplung einbauen. Die Vorlage dazu hatte ich bereits in meinem „Ventus“, sehr einfach und mit möglichst wenig beweglichen (und damit fehler- und reparaturanfälligen) Teilen, Kugel, Verschlüssen, Federn usw.
Dazu habe ich neben den bestehenden HR- und SR-Servos einen kleineren 15g-Servo mit Metallgetriebe eingebaut. Von diesem führt ein an der Rumpfinnenseite eingeharzter Bowdenzug schräg nach unten in Richtung Rumpfspitze. Nach dem möglichst genauen Anzeichnen der Lage des Bowdenzuges auf der Rumpfaußenseite, wird mit dem Dremel ein schmaler Schlitz in den Rumpf gefräst und dabei zugleich das Bowdenzugrohr teilweise durchtrennt. Nun noch die Schnittstelle auf dem Draht markieren, Draht entfernen, an der markierten Stelle abtrennen und wieder einführen, fertig.

Aus den beiden Tragflächen führen jeweils 2 Servokabel für Querruder sowie für die Wölbklappen. Da ich den Aufwand beim Auf- bzw. Abbau eines Modells als auch das Risiko von falsch angeschlossenen Steckern prinzipiell so gering wie möglich halten möchte, habe ich hier die bewährte Methode von MPX-Stecker und -buchse angewendet, nun ist jeweils nur mehr 1 Kabel pro Tragfläche durch den Rumpf zu führen. Die am Empfänger verbleibenden Kabel sind dort ebenfalls zusammengefasst und farblich markiert, nun müssen nur mehr 2 MPX-Stecker/-buchsen (und nicht mehr 4 Servo-Stecker) aus- und eingesteckt werden.
Den alten Akku-Pack für die Empfänger-Stromversorgung (5 Stück NiMh-Akkus mit je 1,2V und 3800mAh, gesamt 6 Volt) werde ich vorerst nicht weiterverwenden, ich habe ihn durch einen neuen (4 Stk. SANYO-ENELOOP à 1,2V – 2000mAh, gesamt 4,8 Volt) ersetzt. Das bedeutet zwar eine erhebliche (hinsichtlich des Schwerpunktes nachteilige) Gewichtsreduktion von ca. 230g, dafür hat der neue Akku etwas kleiner Abmessungen und kann somit weiter nach vorne in die Rumpfspitze (wo bereits einiges an Blei eingeklebt wurde) platziert werden.

Da 2 der 4 Tragflächen-Servos leider defekte Getriebe (in den Endstellungen d.h. bei Maximalausschlägen drehten diese leer durch) enthielten, habe ich dem Modell 4 neue Servos spendiert, die SPEKTRUM A7010 haben trotz der kleinen Abmessungen mit ca. 6kg Stellkraft ausreichend Power und sind zudem mit Metallgetrieben ausgestattet.

Schwerpunktermittlung

Bei der Ermittlung des Schwerpunktes habe ich mich auf die Herstellerangaben verlassen (die sich nach dem Erstflug auch als korrekt erwiesen haben), dieser befindet ziemlich genau 90mm hinter der Nasenleiste, liegt dabei jedoch fast 25mm hinter dem Steckungsrohr aus Stahl. Da ich den alten Empfänger-Akku durch einen kleineren und auch leichteren ausgetauscht habe, habe ich die ungefähre Differenz (welche durch Blei ersetzt werden musste) mittels Auswiegen ermittelt.

Der „Erst-Schlepp“
Samstag, 20.7.2013
Den ersten Schlepp und das Einfliegen haben meine Vereinskollegen Peter und Christian bereits am Freitag davor übernommen. Es waren noch ein paar Trimmungen notwendig, zudem war der Servo für die Schleppkupplung zu schwach, der Draht im Bowdenzug zum Ausklinken dafür zu dick. Ich habe also am selben Abend noch einen stärkeren Servo eingebaut und den Draht durch einen etwas dünneren ersetzt. Der Samstag konnte also kommen…
Am Samstag war’s dann soweit, mein erster F-Schlepp stand an. Als Schleppmaschine stellte Peter seinen „Orbit“ und sich zur Verfügung und nach einigen Instruktionen konnte es losgehen. Ich habe dann während des Schleppens versucht, die Tipps entsprechend umzusetzen und bis auf einen kleinen „Verschalter“ beim Klinken (ich hatte den Schalter nicht zur Gänze umgelegt und wir haben vorsichtshalber beide geklinkt), hat alles bestens geklappt. Nach ein paar Minuten Segelflug dann die erste Landung, alles heil, nichts kaputt.
Am Nachmittag hat sich dann Christian mit seinem „Swiss Trainer“ als Schlepper betätigt, wobei es dem „Swiss Trainer“ aufgrund seiner Leistung eigentlich ziemlich egal ist, ob er einen Segler mit nicht mal 3m Spannweite im Schlepp hat oder nicht. Auch bei diesen Flügen hat alles bestens geklappt und ich war sehr zufrieden.

Die Elektrifizierung

Bereits nach wenigen Flügen war mir klar: dieser Segler hat so tolle Flugeigenschaften, dass ich mich mit diesem auch ohne F-Schlepp in der Thermik tummeln möchte. Und deshalb fiel bereits ein paar Tage nach den ersten Schlepps das Kommando „Nase ab“ !
Zunächst wird mit einem Zirkel ein Kreis auf einem Karton gezeichnet, welcher den Durchmesser des Spinners hat, der Kreis wird ausgeschnitten und die Schablone dann über die Nase des Modells geschoben. Anschießend die Stelle zum Abtrennen am Rumpf anzeichnen. Danach wird mit einer Säge oder einem Trennschleifer die Spitze abgetrennt.
Nach dem Abmessen des Innendurchmesser der geschaffenen Öffnung, habe ich mit einem Zirkel einen Kreis auf einer 5mm-Mehrschichtplatte aufgezeichnet und ausgesägt. Nun hat der Flamingo zwar einen ovalen und keinen kreisrunden Rumpf, wird der zugeschliffene und angepasste Spant jedoch im Rumpf angebracht, entsteht dadurch automatische eine fast kreisrunde Form des Rumpfs. Dabei ist zu beachten, dass der Spant im vorderen Teil nicht bündig mit dem Rumpf abschließen darf, sondern ca. 2-3mm nach hinten versetzt wird, so wird ermöglicht, dass der Spant beim Einharzen auf beiden Seiten ausreichend Klebefläche bietet. Den Seitenzug habe ich beim Einharzen des Motorspants außer Acht gelassen, der Motorsturz beträgt in etwa 4°.
Nach dem Aushärten des Harzes werden noch ein Loch für die Motorwelle sowie die Löcher zur Befestigung des Motors in den Spant gebohrt. Motor einbauen, den Mitnehmer sowie den Spinner und die beiden Klappluft-Schrauben montieren, Regler anschließen und fertig ist die E-Version des Flamingos.

Da sich in Sachen Schwerpunkt und auch Platzbedarf für den Antriebsakku natürlich so gut wie alles ändert, mussten das Höhenruder- als auch das Seitenruder-Servo ausgebaut und um ca. 30mm nach hinten versetzt werden, was auch die Kürzung der beiden Bowdenzüge für Höhen- und Seitenruder bedeutete. Der Schleppservo wurde vorübergehend ausgebaut, ich werde diesen dann später vermutlich wieder einbauen.

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Fazit: ein absolutes Top-Allround-Modell, leichten Kunstflug absolviert der „Flamingo“ genau so brav wie gemütliches „Thermik-Schleichen“ , und egal ob „Multiplex“ oder „Tangent“, Segler oder E-Segler, der „Flamingo“ ist ein Klassiker und absolut empfehlenswert. 

Die technischen Daten*:

Hersteller:                   TANGENT
Baujahr:                      ab 2006
Spannweite:                2.850mm
Gewicht (flugfertig):     2.750g
Länge (über alles):      1.345mm
Flächenbelastung:       ca. 42g/dm²
Tragflächenprofil:        HQW 2,5 / 10%
Schwerpunkt:              ca. 90mm hinter Nasenleiste
EWD:                           ca. 1°
Material Rumpf:           GFK (Glasfaserverstärkter Kunststoff)
Material Flächen:         Kern:  Styro /  Beplankung:  Abachi-Holz / Randbogen und Holmbereich: eingearbeiteter Carbon-Gurt
Bespannung:               Polyesterfolie („TA-Orablend“)
Kabinenhaube:            Carbon
Material Leitwerke:      Balsaholz
Steuerung:                  Höhe, Seite, Quer, Wölbklappen
HR-Servo**:                1 Stk.  JAMARA Q7
SR-Servo**:                1 Stk.  JAMARA Q7
Empfänger:                  FUTABA R6308SBT FASST (Telemetrie)
Frequenz:                    2,4 Ghz

Von mir verbaute bzw. verwendete Komponenten*:

Empfänger-Akku:                   4 Stk. SANYO-ENELOOP à 1,2V – 2000mAh
Servo f. Schleppkupplung:      1 Stk. no-name Servo 15g
QR-Servos:                            2 Stk. SPEKTRUM A7010
WKL-Servos:                          2 Stk. SPEKTRUM A7010

Von mir im Zuge der Elektrifizierung verbauten bzw. verwendeten Komponenten:

Motor:                            HACKER A30-10XL /  Brushless-Aussenläufer / 900KV, max. 15.000 U/min
Regler:                          JETI-HACKER 40-C
Luftschrauben:              AERONAUT „CAMCarbon“ Klappluftschraube 13×10″
Spinner:                         PLANETHOBBY 45/5,0mm
Akku:                             3 Stk. A123-System LiFe à 2300mAh, 3,3V 30C (ersetzt die 4 Stk. SANYO-ENELOOP à 1,2V – 2000mAh)

*….alle Angaben ohne Gewähr