M.R.V. / Pfanner Michael

MRV_FF_bDie Idee:
Irgendwann im Herbst 2013 habe ich wieder einmal eine ordentliche Aufräumaktion im Hobbykeller durchgeführt und war erstaunt, was sich mittlerweile so alles an Flächen, Leitwerken, Motoren, Servos, Reglern, Luftschrauben und sonstigem Zubehör angesammelt hat und dachte mir im Spaß, dass das schon fast für ein komplettes Flugzeug reichen würde. Und da war die Idee geboren…die Idee zum Bau (m)einer „MRV“, einer Michael’s Reste-Verwertung). Jedoch sollte eines im Vordergrund stehen und als Leitsatz während des gesamten Baus dienen: Funktionalität steht klar über der Ästhetik ! Denn was bringt mir beispielsweise ein zu 100% faltenfrei gebügelter Rumpf, wenn das ganze Fluggerät dann entweder gar nicht oder nur kurz abhebt ? Und unserer „Bestattungstonne“ am Flugplatz war das Aussehen des Modells, welche sie zur Einäscherung erhalten hat, bisher auch mehr als egal….

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Die verfügbaren Bauteile und Komponenten

So bin ich dann zuerst die wichtigsten Bauteile und Komponenten im Geiste durchgegangen:

Tragflächen ?                    OK, 2 Ersatz-Tragflächen meiner gelben Piper
Höhenleitwerk ?                OK, jenes der Ford „Flivver“
Seitenleitwerk ?                OK, jenes der Ford „Flivver“
Motor ?                             OK, jener der Blackhorse „Corsair“
Flug-Akku ?                       OK, entweder 5S-oder 6S-LiPo..beides am Lager
Haupt-Laufräder ?             OK, Original-Räder meiner gelben Piper
Spornrad ?                        OK, jenes der Blackhorse „Corsair“
Einziehfahrwerk ?             OK, jenes der Blackhorse „Corsair“
Servos ?                            OK, jede Menge im Fundus
Servokabel ?                      OK, jede Menge im Fundus
Empfänger ?                       OK, jener der Blackhorse „Corsair“
Soundmodul ?                    OK, jenes aus der Robbe „TwinAir“
Lautsprecher ?                    OK, jene aus der Robbe „TwinAir“
Rumpf ?                               Leider nein, kaufen ? Nein, also: selber bauen…

MRV_Zutaten

Zumindest in meiner Vorstellung hatte ich das Modell bereits vor Augen: ein einmotoriger Tiefdecker mit geschlossenem Cockpit, gelben Tragflächen mit Einziehfahrwerken, einem blauen Seitenruder und einem ebenfalls blauen Höhenruder, einer Motorhaube in Alu-Optik, einem neonrot bespannten Rumpf und einem Soundmodul mit 2 Lautsprechern.

Der Baubeginn – die Tragflächen

Begonnen habe ich mit dem Einbau der Querruder-Servos in die beiden Ersatztragfächen meiner gelben Piper. Die Servoeinbaurahmen waren bereits bei den Tragflächen dabei und foliert, ich musste lediglich noch die Befestigungen für die Querruder-Servos anpassen, die Ruderhörner an den Querrurdern befestigen und die Anlenkungen herstellen. Die Servokabel wurden verlängert, sie liegen seitlich in den Schächten der EZFW’s und führen von dort gemeinsam mit den Servokabeln der EZFW’s zur Wurzelrippe und von dort an die Tragflächen-Oberseite.
Etwas komplizierter und zeitaufwändiger gestaltete sich der Einbau der beiden Einziehfahrwerke. Nachdem ich die ungefähre Lage bestimmt hatte, habe ich die Folie entfernt und die Beplankung geöffnet. Eine 2mm starke 4-schichtige Sperrholzplatte wurde angepasst und an den Holmen und Rippen der Tragflächen auf 3 Seiten mit Weissleim eingeklebt. Sie dienen als Befestigungsgrundlage der Holzquader aus einer 25mm dicken Mehrschicht-Holzplatte welche auf dem Sperrholz befestigt werden. Nach dem Aushärten konnten die EZFW’s an den Quadern verschraubt und die Servokabel verlegt werden. Nun noch die Beplankung wiederverschliessen, die Folien neu aufbügeln, fertig. Als Fahrwerksbeine dienen vorerst Gewindestangen mit einem Durchmesser von 5mm (im Ernstfall wird es hoffentlich diese Stangen verbiegen und nicht das komplette Fahrwerk aus dem Flügel reissen….alles schon erlebt und mitgemacht).

Der Rumpf – die Planung

Zunächst habe ich mir eine Skizze angefertigt (und diese in den darauffolgenden Tagen mehr als nur 1 Mal wieder korrigiert bzw. ergänzt…). Irgendwie musste ich die Grundgrößen wie Rumpflänge- und breite und damit verbunden die späteren Proportionen und das Aussehen festlegen. Dabei war mir bereits klar: egal wie ich es mache, es wird beim späteren Bau sicher des öfteren die Frage kommen, wieso ich dies nicht länger und das nicht kürzer, das eine nicht höher und das andere nicht niedriger konstruiert habe…aber diesen Problemen würde ich mich dann widmen, wenn sie aktuell sind.
Um die Gesamtlänge (und damit verbunden die Rumpflänge) der MRV festzulegen, habe ich mich hauptsächlich an meiner „Taylorcraft“ orientiert, dort das Verhältnis zwischen Flügel-Spannweite (2.220mm) und Gesamtlänge (1.440mm) ermittelt und das Ergebnis (ca. Faktor 1,60) dann anschließend auf meine MRV übertragen, so ergab sich eine Gesamtlänge von ca. 1.050mm bei einer (vorgegebenen) Flügelspannweite von ca. 1.700mm.
Bei der Rumpfbreite musste ich einerseits die notwendige Einbautiefe der Lautsprecher berücksichtigen, andererseits den „worst case“ annehmen und vorsehen, dass im Notfall der Akku zwischen den beiden Lautsprecher platziert werden kann. Folglich habe ich die vordere Rumpfbreite mit 160mm eingeplant.. Nun die nächste Herausforderung: wie weit vorne oder hinten soll ich die Tragflächen anbringen (ich sage nur „Schwerpunkt“). Auch hier habe ich mich an der „Taylorcraft“ orientiert um überhaupt einen ungefähren Anhaltspunkt zu haben. Bei der „Taylorcraft“ liegt der Schwerpunkt in etwa 370mm hinter dem Ende der Motorhaube. Nun habe ich diesen Wert in die Relation zur Gesamtlänge des Modells gesetzt und festgestellt, dass die Aufteilung fast exakt 25%/75% war, dieses Verhältnis habe ich dann als Anhaltspunkt zur ungefähren Schwerpunktermittlung bei der MRV herangezogen. Da beide Lautsprecher zusammen immerhin stolze 550g wiegen, habe ich geplant, diese in etwa auf der Schwerpunktlinie über den Tragflächen links und rechts im Rumpf zu platzieren. Was dann später nicht passt, muss halt wie gewohnt durch entsprechendes Jonglieren mit Akku, Regler und Servos korrigiert werden, um den Schwerpunkt einigermaßen akzeptabel hinzubekommen. Und frei nach dem Motto „Ob ich recht hab‘, oder nicht, weiss ich wenn der Rahmen bricht..“ bin ich dann von der Planungsphase in die Bauphase übergegangen.Mit den gesammelten Eckdaten habe ich dann mal grob den Grundriss im Maßstab 1:1 auf Papier gezeichnet und darauf lose die Tragflächen, die beiden Lautsprecher, den Akku, den Motor sowie das Seitenruder und das Höhenleitwerk platziert, somit entstand der erste Gesamteindruck.

Der Rumpf – der Baubeginn

Also irgendwie bzw. besser gesagt irgendwo musste ich nun mit dem Bau beginnen. Zunächst habe ich den vorderen Rumpfbereich in Angriff genommen und mit Fichtenholzleisten 10x10mm eine Art Rahmen angefertigt. Diese Stäbe sind zwar nicht gerade leicht (im Vergleich zu 2mm Sperrholz o.ä.), dafür sind sie stabiler und – da ich was „Konstruktionen & Kräfte“ anbelangt so gut wie keine Ahnung habe – für mich wahrscheinlich die bessere Wahl. Zur Befestigung der einzelnen Bauteile habe ich Pönal-Holzleim verwendet. Dort, wo meiner Meinung nach größere Kräfte einwirken können, habe ich vor dem Verleimen zusätzlich dünne Metallnägel (sogenannte Glaserstifte) mit ca. 10mm Länge angebracht um so die Stabilität ein wenig zu erhöhen. Zur Befestigung des Motors habe ich 3mm starkes Sperrholz verwendet, auf den Bau eines eigenen Motorträgers habe ich verzichtet. Auch für den hinteren Rumpfbereich habe ich Fichtenholzleisten 10x10mm verwendet und das Heckbereich so gestaltet, dass dort dann das Höhenleitwerk angebracht werden kann.

Befestigung der Tragflächen
Zunächst habe ich eine der beiden Tragflächen mit der Wurzelseite auf ein Blatt Papier gestellt, den Profil-Umriss nachgezeichnet, diesen 2x auf 2mm Sperrholz übertragen und die ausgesägten Teile dann an den Aussenseiten des Rumpfs verleimt, so entsteht sowohl ein optisch akzeptabler Übergang von Tragflächen-Oberseite zum Rumpf als auch zugleich eine Auflage für die Tragflächen. Um die – für den Transport demontierbaren – Tragflächen am Rumpf zu befestigen, musste ich die Flächen zunächst verstärken. Dazu habe ich die Beplankungen der TF’s im vorderen Bereich geöffnet, aus 10mm Fichtenholz kleine Holzklötzchen den Rundungen der Tragfläche angepasst und anschließend mit Holzleim in den Flächen befestigt. Als Arretierungen dienen 2 Stäbe aus GFK (ehemalige Flügelverstärkungen meiner ASW17), diese sind in die beiden Verstärkungen eingeklebt und „rasten“ dann im Rumpf ein.

Die eigentliche Befestigung der Tragflächen erfolgt mittels zweier Gewindeschrauben M4 im hinteren Bereich der Flächen. Auch hier habe ich zunächst die Bespannung entfernt, 2 kleinere Sperrholzstücke aufgeleimt, 2 Beilagscheiiben aus Metall verklebt und das Ganze im Anschluss wieder mit Folie versachlossen. Im Rumpf ist eine Holzleiste angebracht, in welcher 2 Einschlagmuttern M4 das Befestigen der Tragfläche ermöglichen.

Einbau der beiden Lautsprecher
Die Lautsprecher habe ich wie bereits eingangs erwähnt seitlich im Rumpf exakt über der Schwerpunktlinie (im Bereich des Steckungsrohres) verbaut. Zur Befestigung habe ich kleine Holzklötzchen angefertigt in welche die Lautsprecher verschraubt werden.

Die Kabinenhaube
Die Kabinenhaube habe ich von Beginn an als abnehmbar eingeplant, so sind nach dem Anschrauben der Tragflächenhälften alle Komponenten wie Servos, Regler, Soundmodul und Akkus von oben bequem zugänglich. Als Trägerplatte habe ich eine 3mm starke Sperrholzplatte gewählt, deren Innenteil dann bis auf einen umgebenden Randstreifen von 2cm ausgesägt wurde. Als Grundgerüst dienen mit Weissleim verklebte quadratische Fichtenholzstäbe in der Abmessung 5mm x 5mm. Als „Verglasung“ habe ich relativ feste PE-Folien verwendet, diese wurden mit Sekundenkleber an den Holzstäben fixiert und die Klebestellen und Holzstege mit einem Streifen Klebeband kaschiert. Vor dem Anbringen der Fenster habe ich noch den Innenraum mit mit schwarzem Sprühlack lackiert. Als Pilot musste der „Corsair“-Sepp herhalten, er soll das Ganze etwas aufwerten und vom Rest ablenken 🙂

Die Motorhaube
Was sich leider ziemlich bald im Zuge des Baus herausstellte: meine MRV neigt zu starker Kopflastigkeit…nicht gut…gar nicht gut. Also musste ich als eine der Gegenmaßnahmen die Haube einerseits so leicht, so kurz  aber auch so stabil wie möglich gestalten, andererseits den Luftwiderstand so gering wie möglich halten, da meine MRV ohnedies schon den CW-Wert einer Tetra-Packung haben dürfte und aufgrund des hohen Rumpfes auch verstärkt auf Seitenwind reagieren wird. Zunächst habe ich einen kleinen Holzrahmen aus 5x5mm Fichtenholzstäben angefertigt und anschließend mittels 3mm Balsaholz eine Art Pyramide gefertigt und die 4 Teile provisorisch mit ein paar Tropfen Sekundenkleber fixiert. Auf der Innenseite dienen 4 zugehobelte und mit Weissleim verklebte 3-Kant-Balsaleisten als Verstärkung. Auf der Aussenseite ist eine Schicht Gewebeband aufgebracht und das Ganze mit Epoxid-Harz aufgeklebt. Nach dem Aushärten wurde alles kurz angeschliffen und mit grauem Lack aus der Spraydose lackiert. Die leichten Unebenheiten sind natürlich gewünscht und sollen verbeultes Blech imitieren, die mit schwarzem Stift aufgemalten Punkte sollen die Vernietungen darstellen. Im Anschluss dann noch die Haube auf den Rahmen leimen..fertig. Die Befestigung der Motorhaube erfolgt mittels Gewindeschfrauben M3, welche in den im Rumpf angebrachten Einschlagmuttern halt finden.

Das Höhenleitwerk & das Höhenruder
Höhenleitwerk als auch Höhenruder – beide von der „Ford Flivver“ – waren unbeschädigt und benötigten keinerlei Reparaturmaßnahmen. Die größte Herausforderung dabei war jedoch nicht die Befestigung sondern die Berücksichtigung und die richtige Wahl des Höhenleitwerk-Anstellwinkels in Relation zur Sehne des Profils der Haupt-Tragflächen (auch Einstellwinkel-Differenz oder kurz „EWD“ genannt). Diese ist abhängig von mehreren Faktoren, sollte aber bei meinem Modell so in etwa bei liegen, d.h. das 2°Höhenleitwerk sollte vorne leicht nach unten und hinten damit (automatisch) leicht nach oben zeigen. Als Sehne einer Tragfläche bezeichnet man die gedachte Linie zwischen vorderstem und hintersten Punkt der Fläche. Zwar gibt es zur Ermittlung dieses Werts und zur Einstellung der jeweiligen Winkelwerte ein eigenes Messgerät (eine sogenannte EWD-Waage), aber ich habe mich in diesem Fall auf eine provisorische Ermittlung mit ein wenig Augenmaß entschlossen.

Das Seitenleitwerk & das Seitenruder
Beim Seitenruder habe ich auf das – leider etwas lädierte – Ruder meiner „Ford Flivver“ zurückgegriffen und dieses zuerst repariert. Hier stand die Stabilität & Funktionalität im Vordergrund. Also Folie runter, die geborstenen Balsateile herausgeschnitten, neue Teile eingepasst, das herausgerissene Spornrad ebenfalls wieder befestigt, 3 neue Ruderscharniere eingeklabt und mit blauer Folie alles wieder verschlossen….

Beim Seitenleitwerk musste ich – wie schon bei der Motorhaube – selber die Fertigung übernehmen. Da ein wenig Gewicht im Heckbereich ohnedies kein Fehler ist, habe ich mich gegen eine aufwändige „Balsa-Gitter-Konstruktion“ und für eine einfache „Sperrholz-massiv-Variante“ entschieden.

 

Einbau von Höhenruder- und Seitenruderservo
Wie bereits erwähnt, litt meine MRV von Beginn an an starker Kopflastigkeit und es war klar, dass ich im Heckbereich Gewicht brauche. Aus diesem Grund habe ich sowohl den Höhenruder- als auch den Seitenruder-Servo nicht vorne im Rumpf sondern möglichst weit hinten im Heck der MRV verbaut. Zur Befestigung der Servos habe ich 2 Servohalterungen aus 2,5mm Sperrholz angefertigt und diese an den Leisten des Rahmens verleimt.

Mittlerweile hat die MRV Formen angenommen, sie steht schon auf eigenen Beinen..pardon..Rädern… hier ein paar Bilder vom „Zwischenergebnis“…

Nun war es langsam an der Zeit, sich dem Thema Schwerpunkt zu widmen. Dass die Lage des Schwerpunktes über Erfolg und Misserfolg eines Fluges entscheiden kann, habe ich mittlerweile gelernt. Da nützen die besten Komponenten, die größten Tragflächen und die schönste weihnachtliche LED-Beleuchtung nichts, wenn sich das Flugmodell selbst bei voll gezogener Höhe und Maximal-Trimmung für stetigen Sinkflug entscheidet oder sich mit hängendem Hinterteil durch die Luft quält oder erst gar nicht abhebt. Also habe ich die MRV in jenen Zustand versetzt, welchen Sie voraussichtlich für den Erstflug aufweisen wird, d.h. Flug- und Empfänger-Akku sowie Akku für das Soundmodul, das Soundmodul incl. Verstärker, den Regler sowie den Empfänger lose im Rumpf verstaut, Kabinenhaube aufgesetzt, Motorhaube montiert und einen gerade herumliegenden 18×10-Löffel auf die Motorwelle gesteckt. Das Fahrwerk habe ich vorerst nicht eingefahren, es geht ja lediglich um die ersten groben Erfahrungswerte. Die Spannung stieg, die Spitzen der Zeigefinger an der zuvor markierten Schwerpunkt-Linie platziert, langsames vorsichtiges Anheben und….na wer sagt’s denn….entgegen meiner Erwartung neigte sich die MRV sachte nach vorne und demonstrierte eindrucksvoll eine leichte (gewünschte) Kopflastigkeit. Also war ich schon auf einem sehr guten Weg. Also Modell wieder auf meinem Konstruktionstisch abstellen und innerlich freuen. Nun soll man ja bekanntlich den Tag nicht vor dem Abend loben. Denn als ich die MRV wieder abgestellt und zum Fotoapparat gegriffen hatte, hob die MRV wie in Zeitlupe ihren Allerwerteste in die Höhe und war gerade im Begriff, ihr Haupt zu senken und sich vor mir zu verneigen…und das alles aus dem Stand und ohne mein Zutun. Zunächst standen für mich nur folgende Gründe für dieses devote Verhalten fest:
a) die MRV hat asiatische Gene und möchte durch ihre Verneigung einfach nur Höflichkeit und Respekt demonstrieren
b) mein Konstruktions-Tisch hat über Nach auf 2 Seiten kürzere Beine bekommen
c) die beiden Räder der Hauptfahrwerke sind zu weit hinten platziert
Die Punkte a) und b) schieden nach Zwiegespräch zwischen mir und der MRV bzw. nach dem Nachmessen der 4 Tischbeine aus, blieb also nur mehr Punkt c) übrig.
Ein prüfender Blick von der Seite auf das Modell reichte dann auch, um zu erkennen, dass der Mittelpunkt beider Radachsen der Hauptfahrwerke hinter der Schwerpunktlinie lag:
MRV_SP-Linie
Es war mir zwar bereits beim Einbau der EZFW’s in die Tragflächen klar, dass diese eigentlich weiter nach vorne gehören. Dies war aber nicht möglich, da a) dort die Flächen nicht mehr die notwendige Dicke haben und b) die Räder beim Versenken in die Fläche exakt das Steckungsrohr treffen würden. Also habe ich mich den möglichen Lösungsvarianten beschäftigt. Eines war klar: ein Versetzen der bereits verbauten Holzquader kam für mich nicht in Frage, vorher würde ich die Fahrwerke einfach ausbauen und ein einfaches „Bogen-Hauptfahrwerk“ an die Unterseite der MRV schrauben. Eine Verlängerung des Hecks schied aus logischen Gründen aus, denn damit würde im Gegenzug der Schwerpunkt in Fluglage wieder nicht mehr stimmen. Denkbar war jedoch, durch eine Art einseitgen Keil zwischen Fahrwerk und Holzquader eine Neigung des Fahrwerks nach vorne zu erzwingen. Dies würde aber einerseits bedeuten, dass die Räder beim Einfahren nicht mehr in den Tragflächen verschwinden, zudem würden diese dann im gleichen Neigungswinkel wie die Keile schräg im Wind stehen…ein Drehmechanismus ähnlich der Corsair wäre als notwendig gewesen. Blieb also nur noch der Versuch übrig, die Fahwerksbeine nach vorne zu biegen und den Rest zu belassen. Nachdem ich die beiden Beine also gebogen hatte, habe ich die MRV nochmals mit allem Wichtigen „befüllt“ und provisorisch komplettiert und war mit dem Ergebnis soweit sehr zufrieden, das „Standverhalten“ war als stabil zu bezeichnen, die Schwerpunktlage im Flugbetrieb war annähernd die selbe und als Nebeneffekt verfügte die MRV nun sogar über ein gefedertes Fahrwerk (da es sich bei den Gewindestangen um einen relativ weichen Stahl handelt). Nachteilig und kontraproduktiv in Sachen Aerodynamik & Auftrieb ist, dass die Räder nicht mehr in den Flächen verschwinden (das Steckungsrohr ist im Weg), sie liegen aber wenigstens parallel an der Unterseite an.
MRV_SP-Linie_neu
Zwar ist so eine Art „Sollbruchstelle“ bei einem Flugmodell nicht schlecht (so werden im Ernstfall nur die Beine verbogen und es ist evtl. ein neuer Propeller anzuschaffen),
andererseits birgt eine zu schwache Ausführung das Risiko des Streifen des Propellers am Boden in sich oder das häufige Zurückbiegen der Beine führt zu einer Materialermüdung mit anschließendem Bruch. Da bei den verbauten EZFW’s jedoch nur Fahrwerksbeine mit einem Durchmesser von maximal 5mm montiert werden und somit keine dickeren „Stampfer“ angebracht werden können, habe ich zusätzlich bei jedem Fahrwerk noch eine Art Verstrebung angebracht, diese dämpft ein wenig das Einknicken bei ausgefahrenem Fahrwerk. Dabei war die Strebe selbst mit den Anlenkungen nicht das Problem, wohl aber die Frage : Wohin mit den Kräften ?!

Da war es also unumgänglich, im vorderen Bereich der beiden Tragflächen Öffnungen von ca. 10x5cm zu machen, mehrfach verleimtes Sperrholz zwischen Holmen bzw. Spanten zu befestigen und die Kräfte auf die stabilen Teile der Tragflächen zu lenken. Im Anschluss dann wieder alles beplanken und mit Folie kaschieren. Und da mir die provisorisch befestigten „Piper-Pneus“ mit einem Durchmesser von 75mm zu klein erschienen, habe ich der „MRV“ dann auch gleich noch 2 neue Räder mit je 100mm Durchmesser spendiert…..Ob das Ganze dann wirklich funktioniert, wird sich erst im Zuge der ersten Rollversuche herausstellen bzw. – sofern es soweit kommt – nach der ersten Landung.
Hier ein kurzes Video vom Ein- und Ausfahren des Fahrwerks mit den neuen Reifen:

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Einbau der Elektronik
Die einzige Komponente, die mir bei diesem Projekt der Restverwertung fehlte, war ein ausreichend dimensionierter Brushless-Regler. Mein Vereinskollege hatte zufällig was Passendes in seinem Fundus, der Hawk-Fusion 100A Opto müsste mit 100A-Dauerbelastbarkeit und einem eigenen Lüfterrad mit seiner Aufgabe eigentlich spielerisch fertigwerden und bei der massiv gebauten MRV für ausreichend Vorwärtschub sorgen. Als externe Empängerstrom kam ein 4er-Pack NiMh-Akkus zum Einsatz. Beim Empfänger hatte ich auf einen preiswerten Futaba-kompatiblen 8-Kanal-Empfänger zurückgegriffen.
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Der Einbau des BENEDINI-Soundmoduls und des Verstärkers
Die beiden Lautsprecher waren ja bereits im Rumpf verbaut, es musste also „nur“ noch das Modul und der Verstärker verbaut, verkabelt und programmiert werden. Zur Stromversorgug des Soundmoduls musste ich einen externen Akku verwenden, da das Soundmodul für die Spannung des Flugakkus (22,2V) nicht ausgelegt ist. Der Akku wurde direkt unter jenem für die Empfänger-Strombversorgung unter dem Motor platziert. Der Verstärker fand ganz vorne im Rumpfbereich Platz, dabei musste ich darauf achten, dass kein Kabel dem Kühlkörper des Verstärkers zu nahe kommt (dieser erreicht bei Voll-Last und Dauerbetrieb immerhin Temperaturen um die 70°C !). Das Soundmodul selbst habe ich ebenfalls ganz vorne im Rumpbereich – in einer kleinen Plastikbox untergebracht – befestigt. Die Lautsprecherkabel wurden auf ein Minimum abgelängt und mit den Verstärker-Ausgängen verbunden. Um das Soundmodul ein- und ausschalten zu können, habe ich in der Plus-Leitung einen kleinen Schalter eingebaut und diesen auf dem Rumpfaußenseite direkt neben dem Ein/Aus-Schalter für die Empfänger-Stromversorgung angebracht.

Auf dem Soundmodul war noch der 2-Motoren-Sound meiner „TwinAir“ programmiert, dieser passte natürlich absolut nicht zu meiner einmotorigen MRV. Der Hesteller des Soundmoduls – Hr. Thomas Benedini – stellt auf seiner Homepage www.benedini.de jede Menge an tollen Sounds für Flugzeuge (und auch Helikopter, LKW’s, Boote etc.) zum Download zur Verfügung und ich habe mich dann für den Sound einer einmotorigen CESSNA entschieden. Die Umprogrammierung erfolgt mittels speziellem USB-Adapter, das Soundmodul wird mit Spannung (Empfängerstrom) versorgt, mittels USB-Kabel an den PC angeschlossen und mittels der von Benedini bereitgestellten Freeware „TBS-Flash“ kann das Soundmodul ganz einfach mit einem neuen Sound belegt werden. Hier das Video des ersten Sound-Checks (leider kommen die Tiefen nicht sehr gut zur Geltung)…
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Der „TÜV“ / die technische Abnahme durch Vereinskollege Peter / 13.12.2013
Diese Vorgangsweise hatte sich schon sehr oft als äußerst hilfreich herausgestellt: ich baue & bastle so weit ich komme, frage Vereinskollege Peter zwischendurch um seine Meinung und zum Schluss gibt es eine Art „Trockentest & technische Abnahme“ im heimischen Keller, so auch bei der MRV. Abgesehen von wenigen kleinen Verbesserungsvorschlägen war soweit alles OK und wir konnten zum Wiegen des Modells mit anschließendem Schubtest übergehen. Das Abluggewicht von ca. 4.200g war nicht Ohne und ich hatte bereits beim Baubeginn beschlossen: Schub kleiner als Abfluggewicht –> Michael streikt !
Aber der Schubtest mit einer APC 18×10 – Luftschraube und einem WELLPOWER 6S-LiPo 4.500mAh 22,2V ergab bei der Messung mit der Zugwaage eine erfreuliche Schubkraft von ca. 5.000g und in Folge für mich keinen Grund für eine Arbeitsniederlegung.
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Folieren des Rumpfes & Design
Zur Folierung des Rumpfes habe ich natürlich auch auf meinen Fundus zurückgefriffen und eine wunderschöne neonrote „Orastick“-Folie ausgewählt und die MRV war dann nach umfangreichen Bügelarbeiten endlich bekleidet, zwar hier und da mit ein paar Fältchen, aber aus 2 Meter Entfernung sieht’s kein Mensch mehr und die Optik wirkt sich bei Flugmodellen ja nicht auf die Flugeigenschaften aus (und wen die Fältchen stören, der möge sich bitte mit einem Bügeleisen bewaffnet bei mir melden…)

Um ehrlich zu sein: ich hatte mir ja schon überlegt, ob ich überhaupt etwas in Richtung Design (d.h. Schriftzüge, Aufkleber etc.) machen soll…“für das eine Mal“ wie mein Vereinskollege Peter zu sagen pflegt. Aber so ganz „nackisch“ konnte ich meine MRV dann doch nicht ihrem Schicksal überlassen…

Der Erstflug
Samstag, 18.1.2014
Komisch, ich hatte bereits eine kleine Vorahnung, dass das nicht mein Tag war. Der angekündigte Föhn war im Raum Bludenz zwar aktiv (10°C, blauer Himmel mit Sonne und mäßigem Südwind), in Schlins angekommen wehte mir jedoch eine ziemlich steife Brise aus Nordwest entgegen…bei 0°C, gefrorenen Montage-Tischen und einer vereisten Startbahn. Nach dem Aufbau nochmals alle Schrauben und Anschlüsse checken, Ruderfunktionen prüfen, Strom messen etc. Der Wind hatte sich inzwischen auf Süd gedreht was Starten und Landen aus der von mir nicht priorisierten Richtung bedeutete. Zuerst ein paar Rollversuche und dabei gleich an’s andere Ende der Piste. Also leicht Höhe ziehen und Knüppel nach vorne…und…Kopfstand. Die MRV hat trotz passendem Schwerpunkt immer noch eine Kopflastigkeit. Also nochmals zurück, mehr Höhe ziehen und Vollgas….und nach ein paar „Ausbruchsversuchen“ hob sie dann tatsächlich ab…aber weit kam die Arme nicht bevor sie am Pistenende einschlug und sich beim Aufprall von den Tragflächen verabschiedet hat. Die Flugunfall-Kommission (Christian, Peter und Marcel) nahm umgehend ihre Tätigkeit auf und kam zusammen mit meinen Angaben ziemlich bald zu folgendem Ergebnis bezüglich der Absturzursache:“Nach dem Abheben hätter der Pilot den Zug am Höhenruder leicht reduzieren müssen, das hat er lt. eigenen Angaben nicht bzw. zu spät getan. Dies führte in Verbindung mit der noch nicht ausreichenden Flug-Geschwindigkeit und einem vermutlich zu heftigen Gegensteuern zum Strömungsabriss und in weiterer Folge zum Absturz des Modells. Was den Strömungsabriss zusätzlich begünstigte, war die Tatsache, dass zum Zeitpunkt des Aufpralls der Wind wieder aus Nordwest wehte (also um 180° gedreht hat), was beim Start nicht der Fall war. Das Abheben erfolgte somit mit Rückenwind. Hinweise von anderen Gründen welche zum Absturz führten, wie beispielsweise Vogelschlag, ein kleiner Meteorit, der misslungene Versuch eines Starts im Messer- oder Rückenflug, eine Störung im 2,4Ghz-Bereich, eine Mücke im linken Auge des Piloten, einem nicht unterdrückbaren Niesen  oder auch einem plötzlichen anhaltenden Schluckauf des Piloten, konnten von der Kommission nicht bestätigt werden.“Nun gut, ich habe mir danach in Ruhe einen Überblick über die Schäden verschafft und war natürlich nicht glücklich aber positiv überrascht, es waren „nur“ eine leicht krumme Motorwelle, ein zerborstener Motorspant (dieses Sperrholz war offenbar nicht ausreichend) sowie ein gebrochene Tragfläche….also alles andere als ein Totalschaden. Zu meiner Freude hat mein selbst konstruierter Rahmen den Absturz unbeschadet überstanden, die Motorhaube hatte nur leichte Kratzer, Höhen- und Seitenleitwerk sowie Kabinenhaube, Akku und die gesamte Elektronik blieben unbeschädigt…

Und als ich so vor der einseitigen Flügel-Fraktur stand und sie betrachtete: da hatte ich eine Eingebung (die mir umgehend nach deren verbalen Bekanntgabe von den Anwesenden wieder ausgeredet wurde…ich weiss heute noch nicht, aus welchem Grund):
MRV_Knick
Die Reparaturarbeiten
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a) Motorwelle
Mein Vereinskollege Peter hatte mir freundlicherweise den Motor an Ort und Stelle zerlegt, die krumme Welle ausgebaut, und da ich zu Hause noch eine Ersatzwelle vorrätig hatte, war der Motor noch am selben Nachmittag wieder einsatzbereit.
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b) Motorspant
Den beschädigten Spant (aus 5mm starkem und nur 3-schichtigem Sperrholz) hatte ich ebenfalls noch am selben Abend entfernt. Für den neuen Spant habe ich wieder Sperrholz mit einer Stärke von 5mm verwendet, diesesmal aber eines mit 9 Schichten. Danach den Motor wieder verbauen und verkabeln, die beiden Akkus für Empfänger-
stromversorgung und Soundmodul befestigen und anschließend noch die Motorhaube für das neue Fahrwerk adaptieren.
MRV_MS_neu

c) Tragflächen

Die Reparatur des Tragflächenbruchs nahm am meisten Zeit in Anspruch. 2 gebrochene Hauptholme, eine zerborstene Nasenleiste und zahlreiche Schäden in der
Beplankung. Aber am Ende war dann alles wieder stabil repariert und konnte mit Folie bespannt werden. Ich hatte zwar noch ausreichend Follie in piper-gelb vorrätig. mir war aber irgendwie nach Farbe..und das Ergebnis hatte dann irgendwas von bunten Kinder-Heftpflastern:

d) Fahrwerk
Da ich zur Reparatur die Flächen ohnedies öffnen musste, habe ich mich dazu entschlossen, auch die beiden EZFW’s zu entfernen und durch ein „normales“ Fahrwerk zu ersetzen. Der breite Radstand führte zu ziemlichen Problemen bei den Rollversuchen und auch beim Start, die nicht versenkbaren Luftreifen vernichten über eine zu große Fläche jeden noch so kleinen Ansatz eines Auftriebs und die 5mm starken Fahrwerksbeine waren zwar nach dem Crash nur etwas verbogen, wären aber bei einer normalen Lanung vermutlich auch am Limit gewesen. Und so habe ich ein gebrauchtes Fahrwerk (Danke Peter) an der MRV verbaut…in der Hoffnung, dass sich dieses als robust erweist als auch dass die Befestigung stabil genug ist…aber zuerst muss meine MRV ohnedies zuerst wieder in die Luft…dann sehen wir weiter…. Das gesteckte Ziel für den nächsten Versuch:  erfolgreicher Start – mindestens 1 große Flugrunde und Landen in einem Stück  Smiley zwinkernd

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Der „zweite Erstflug“
Samstag, 25.1.2014
Nach 2 Aufwärmflügen mit der Piper und der Edge herrschten nach Mittag optimale Bedingungen, also raus mit der MRV auf die Landebahn, Vereinskollege Peter leistete mir wieder moralischen Beistand, Knüppel nach vorne…die MRV nimmt fahrt auf…hebt brav ihren Allerwertesten …noch mehr Schub…dosiert Höhe ziehen und…sie fliegt ! Vorsichtig eine große Kurve ziehen…und dann noch eine…. in ausreichender Höhe den „Abschmier-Test“…und nach ein paar Runden Vorbereitungen zum Landeanflug…nicht zu langsam…und einigermaßen auf der Piste aufsetzen…und…sie ist gelandet und steht. GESCHAFFT !

Mein Vereinskollege Christian hat die „M.R.V.“ dann freundlicherweise auch noch pilotiert, so konnte ich noch ein paar Flugfotos machen…

Fazit: Um ehrlich zu sein: ich hatte sowohl beim Bauen als auch nach dem missglückten Erstflug so meine Bedenken, dass dieser Eigenbau tatsächlich fliegen wird, zusammengewürfelte Komponenten und Bauteile, ein Rumpf in Eigenbau, Hochdecker-Flächen im Tiefdecker-Einsatz usw. Natürlich hat dieser Flieger alles andere als gute & gutmütige Flugeigenschaften, aber das hatte ich auch nicht erwartet. ABER: es ist ein Unikat 🙂

Die technischen Daten*:

Hersteller:                   Pfanner Michael
Bauzeit:                      Oktober 2013 bis Mitte Jänner 2014 / ca. 72 Arbeitsstunden
Spannweite:               1.700mm
Länge (über alles):      1.150mm
Gewicht (flugfertig):    ca. 4.200g
Schubkraft:                ca. 5.000g
Material Rumpf:           Fichten-, Sperr- und Balsaholz
Material Flächen:         Balsaholz
Material Leitwerke:       Balsaholz
Steuerung:                  Höhe, Seite, Quer, Motoren, Einziehfahrwerk

Regler:                       1 Stk. HAWK-Fusion „100A Opto“, 4-12 Zellen LiPo bzw. 14-36 Zellen Nixx
Motor:                        1 Stk. LIPOLICE „4025-18T“
Luftschraube:              APC 18×10
HR-Servo:                   1 Stk.  ROBBE-FUTABA „S3001“
SR-Servo:                   1 Stk.   ROBBE-FUTABA „S3001“
QR-Servos:                  2 Stk.  DYMOND „2500 Metal Gear“
Laufräder-Hauptfahwerk: 2 Stk. MBL Luftreifen 4″ (ca. 102mm) mit Alufelgen
Soundmodul:                1 Stk. BENEDINI „TBS Mini“
Audio-Versträrker:          1 Stk. BENEDINI 4x40W
Lautsprecher:                 2 Stk. VISATON „FRS8“ à 30W Sinus bei 4Ohm

Flug-Akku:                   1 Stk. WELLPOWER LiPo 6S 4500mAh 22,2V
Empänger-Akku:          4 Stk. ENELOOP Nickel-Metall-Hybrid-Akkus / à 1,2V 1900mAh
Akku-Soundmodul:       1 Stk. PLATINUM LiPo 3S 1000mAh 11,1V
Empfänger:                  FUTABA „R617FS“ „FASST“

*……alle Angaben ohne Gewähr